Eigenes Infrastrukturprojekt

Heimserver-Infrastruktur

Selbsthosting

Aufbau und Betrieb einer zentral verwalteten Heimserver-Infrastruktur für mehrere selbst gehostete Dienste mit Reverse Proxy, Docker, HTTPS und DNS.

Ein Raspberry Pi mit Nginx Proxy Manager übernimmt in einer Docker-Umgebung die zentrale Weiterleitung eingehender Anfragen an unterschiedliche Dienste im Heimnetzwerk.

Mein Schwerpunkt lag auf Planung, Einrichtung, Absicherung, DNS-/Zertifikatskonfiguration, Fehleranalyse und der strukturierten Einbindung weiterer Systeme.

Raspberry Pi Linux Docker Nginx Proxy Manager Nginx Reverse Proxy HTTPS Let’s Encrypt DDNS DNS

Projektart

Private Heimserver-Infrastruktur

Schwerpunkt

Zentrale Bereitstellung mehrerer Dienste

Mein Beitrag

Planung, Docker, Reverse Proxy, DNS, HTTPS und Fehleranalyse

Kurz erklärt: Der Reverse Proxy bündelt den externen Zugriff auf mehrere interne Dienste. Subdomains, Zertifikate und Weiterleitungen werden zentral verwaltet, während die Zielsysteme technisch getrennt bleiben.
Projektziel & Architektur

Zentrale und modulare Infrastruktur

Reverse Proxy

Ziel war eine zentrale, verschlüsselte und erweiterbare Infrastruktur für mehrere Webdienste.

Der Reverse Proxy bündelt Weiterleitungen und Zertifikate an einer Stelle. Die eigentlichen Dienste bleiben technisch getrennt und können unabhängig voneinander betrieben, gewartet und erweitert werden.

Internet und Router Eingehende Webanfragen werden an den zentralen Reverse Proxy weitergeleitet.
Reverse Proxy Nginx Proxy Manager prüft die angefragte Subdomain und leitet die Anfrage an den passenden internen Dienst weiter.
Portfolio-Webseite Die persönliche Webseite wird über einen separaten Webserver bereitgestellt.
Nextcloud Die private Cloud läuft unabhängig vom Proxy auf einem eigenen System.
Home Assistant Das Smart-Home-System bleibt technisch getrennt und wird nur über die zentrale Weiterleitung erreichbar gemacht.
Weitere Dienste Zusätzliche Anwendungen können bei Bedarf ergänzt und separat abgesichert werden.

Übersichtlichkeit

Dienste werden zentral verwaltet und klar voneinander getrennt.

Verschlüsselung

Webzugriffe werden über HTTPS abgesichert.

Erweiterbarkeit

Neue Anwendungen können später ergänzt werden.

Vereinfachter Datenfluss: Internet → Router → Reverse Proxy → ausgewählter Dienst im Heimnetzwerk
Umsetzung

Technische Umsetzung

Docker

Nginx Proxy Manager läuft containerisiert auf einem Raspberry Pi und übernimmt Reverse Proxy sowie Zertifikatsverwaltung.

DDNS, DNS-Einträge und Subdomains sorgen für die externe Erreichbarkeit. Let’s Encrypt stellt die passenden HTTPS-Zertifikate bereit. Die Zielsysteme bleiben unabhängig und können getrennt gewartet oder erweitert werden.

Raspberry Pi OS

Ressourcenschonende Linux-Basis für den dauerhaften Betrieb.

Docker

Containerisierter Betrieb für eine klare Trennung und einfache Wartung.

Nginx Proxy Manager

Verwaltung von Proxy Hosts, Zertifikaten und Weiterleitungen.

DDNS und DNS

Zuordnung der öffentlichen Adresse und strukturierte Nutzung von Subdomains.

Let’s Encrypt

Zentrale Verwaltung von HTTPS-Zertifikaten für veröffentlichte Dienste.

Portweiterleitungen

Freigabe nur der notwendigen Webports für den Reverse Proxy.

Technischer Kern: Der Reverse Proxy übernimmt die zentrale SSL-Terminierung und Weiterleitung. Die eigentlichen Anwendungen bleiben als getrennte Systeme im Heimnetz bestehen.
Eigene Umsetzung

Mein Beitrag

Selbst umgesetzt

Planung, Einrichtung, Absicherung und Dokumentation der Infrastruktur habe ich selbst umgesetzt.

Dazu gehörten Raspberry Pi, Docker, Nginx Proxy Manager, DDNS, DNS, HTTPS-Zertifikate und die Einbindung verschiedener Dienste. Typische Probleme wie fehlerhafte DNS-Einträge, Zertifikatsprobleme, Weiterleitungsschleifen und nicht erreichbare Zielsysteme habe ich schrittweise analysiert und behoben.

Planung

Struktur der Dienste und zentrale Weiterleitung festgelegt.

Einrichtung

Raspberry Pi, Docker und Nginx Proxy Manager konfiguriert.

Absicherung

HTTPS, Zertifikate und notwendige Portfreigaben eingerichtet.

Fehleranalyse

DNS-, Proxy- und Zertifikatsprobleme systematisch eingegrenzt.

Dokumentation

Konfigurationen und Lösungswege nachvollziehbar festgehalten.

Erweiterung

Infrastruktur für weitere selbst gehostete Dienste vorbereitet.

Dienste

Eingebundene Dienste

Selbsthosting

Die Infrastruktur dient als gemeinsame technische Basis für mehrere selbst gehostete Anwendungen.

Portfolio-Webseite

Bereitstellung meiner persönlichen Webseite mit Projekt- und Bewerbungsinformationen.

Nextcloud

Private Cloud-Lösung zur Dateiablage und Synchronisation.

Home Assistant

Zentrale Smart-Home-Oberfläche für Geräte, Sensoren und Automationen.

Weitere Webdienste

Erweiterbare Struktur für zusätzliche Anwendungen und zukünftige Projekte.

Zusammenhang: Der Reverse Proxy ist nicht nur ein einzelner Serverdienst, sondern die zentrale Schnittstelle zwischen mehreren meiner technischen Projekte.
IT-Sicherheit

Sicherheitskonzept

HTTPS

Öffentlich erreichbare Dienste wurden gezielt abgesichert und interne Verwaltungsbereiche bewusst getrennt gehalten.

Freigegeben sind nur die notwendigen Webports. Die Administrationsoberfläche bleibt intern; sensible Daten wie Zugangsdaten, Schlüssel und interne Adressen werden nicht veröffentlicht.

  • HTTPS-Verschlüsselung für veröffentlichte Webdienste
  • Zentrale Zertifikatsverwaltung über Let’s Encrypt
  • Nur notwendige Portfreigaben am Router
  • Keine öffentliche Freigabe der Administrationsoberfläche
  • Trennung der einzelnen Dienste im Heimnetzwerk
  • Security Header für ausgewählte Webanwendungen
  • Regelmäßige Wartung, Sicherheitsprüfungen und Konfigurationskontrolle
Wichtig: Diese öffentliche Projektseite enthält bewusst keine internen IP-Adressen, Zugangsdaten, Schlüssel oder detaillierten Administrationspfade.
Fehleranalyse

Fehleranalyse und Lernerfahrungen

Praxisnah

Die Einrichtung erforderte wiederholt strukturierte Fehleranalyse über mehrere Ebenen hinweg.

Bei Problemen prüfe ich zuerst die interne Erreichbarkeit und anschließend getrennt DNS-Auflösung, Zertifikat, Proxy-Konfiguration und externen Zugriff.

DNS-Probleme

Fehlende oder falsche DNS-Einträge wurden identifiziert und korrigiert.

SSL-Zertifikate

Zertifikatsfehler bei Subdomains wurden analysiert und durch passende Zertifikate behoben.

IPv6-Erreichbarkeit

Unterschiede zwischen IPv4- und IPv6-Zugriffen wurden bei der Fehlersuche berücksichtigt.

Weiterleitungsschleifen

Fehlerhafte HTTPS-Weiterleitungen wurden schrittweise geprüft und bereinigt.

502-Fehler

Nicht erreichbare Zielsysteme oder fehlerhafte interne Weiterleitungen wurden gezielt überprüft.

Security Header

Zusätzliche Header wurden kontrolliert eingebunden und mit externen Prüfwerkzeugen getestet.

Mein Fokus: Probleme nicht nur kurzfristig beheben, sondern Ursachen nachvollziehen, Konfigurationen dokumentieren und die Lösung für spätere Wartung verständlich festhalten.
Abschluss

Ergebnis

Erfolgreich umgesetzt

Entstanden ist eine zentrale, verschlüsselte und erweiterbare Infrastruktur für mehrere selbst gehostete Dienste.

Die Lösung vereinfacht Verwaltung und Wartung und bietet eine stabile Basis für weitere Projekte. Gleichzeitig zeigt sie meine praktische Erfahrung mit Linux, Docker, Netzwerktechnik, HTTPS-Konfiguration und systematischer Fehleranalyse.

Zentrale Verwaltung

Mehrere Dienste werden über eine zentrale Stelle erreichbar gemacht.

Verschlüsselung

Webdienste werden sicher über HTTPS bereitgestellt.

Wartbarkeit

Die klare Trennung der Dienste erleichtert spätere Änderungen.

Erweiterbarkeit

Neue Webanwendungen können bei Bedarf ergänzt werden.

Fehleranalyse

Typische Netzwerk- und Proxyprobleme wurden systematisch gelöst.

Praxiserfahrung

Das Projekt verbindet Selbsthosting, Netzwerk und IT-Sicherheit.

Fazit: Das Projekt zeigt meine praktische Erfahrung mit Selbsthosting, Linux, Docker, Reverse Proxy, DNS, HTTPS und technischer Fehleranalyse.